DER CLOWNFISCH

Die interessanteste Seite dieses mit begeisternden Farben erschaffenen Fisches ist der ihm von Allah bestimmte Lebensraum. Clownfische leben zwischen den Ästen eines pflanzenähnlichen Lebewesens, das „Seepäonie“ genannt wird. An deren Ästen befinden sich giftige Kapseln, und die Fische, die diese Kapseln berühren, werden entweder verletzt oder sterben. Den Clownfischen jedoch schadet die Seepäonie nicht; ganz im Gegenteil, der Fisch wird von ihr geschützt. Denn die Clownfische verfügen über eine spezielle flüssige Substanz, so dass die Wirkung der brennenden Kapseln verloren geht.

Überlegt noch einmal ganz von vorne. Im Gegenteil zu anderen Fischen sondert der Clownfisch eine Substanz ab die verhindert, dass er Schaden duch die giftigen Kapseln erleidet. Wenn Gefahr droht, versteckt er sich sofort zwischen den giftigen Kapseln, als ob er wüsste, dass er keine Schaden erleidet. Doch woher weiß er, dass andere Fische sich diesen Kapseln nicht nähern können, oder keine spezielle Substanz absondern? Natürlich hat er hierzu weder Verstand noch die Fähigkeit. Es gibt nur eine einzige Kraft, die ihm dies gelehrt hat, und diese Kraft ist unser Herr, Der alles weiß, Der Erde, Himmel und alles Dazwischenliegende erschaffen hat.
DIE LIEBENSWÜRDIGEN DELFINE

Es gibt vielleicht kein anderes Tier, das so sympatisch und liebenswürdig ist und sich so sehr mit dem Menschen anfreunden kann wie die Delfine. Die Zutraulichkeit, die Allah den Delfinen gegeben hat, kann man an ihrem Gesicht ablesen.
Bei der Geburt kommt zu erst der Schwanz, danach der Körper und zuletzt der Kopf des kleinen Delfins aus dem Mutterleib. Die Mutter spannt und entspannt die Milchdrüsen und spritzt die Milch in das Maul des Delphinkindes, um es zu füttern. Dies ist etwa so, als ob ihr eine Plastikflasche voll Milch in der Hand haltet und die Milch beim Drücken mit beiden Händen aus der Flasche spritzt. So ähnlich macht es die Delfinmutter.

Auf dem Land lebende Säugetiere benötigen kein Milchspritzsystem um ihren Nachwuchs zu ernähren. Doch im Wasser ist es nötig. Ist es möglich, dass Delphine dies überlegt tun? Kann es sein, dass er über diese unterschiedliche Lebensform Bescheid weiß und in seinen Milchdrüsen hat Muskeln entstehen lassen? Ihr werdet wohl auch vermuten, dass dies auf keinen Fall möglich ist! Denn wie wir bereits zuvor erwähnten, hat Allah den Körper der Delfinmutter so erschaffen, dass sie die Bedürfnisse des Delfinjungen am besten decken kann.
Der Delfin atmet ganz ähnlich wie der Mensch. Doch ihre Nasenlöcher befinden sich nicht wie bei Menschen in der Mitte des Gesichts, sondern auf dem Kopf. Wie Menschen atmen auch Delfine ein, bevor sie tauchen und halten den Atem an. Wenn sie auftauchen spritzen sie bereits einige Meter unter der Oberfläche die Luft in ihren Lungen nach draußen.

Ihr alle wisst, wie elegant Delfine im Wasser gleiten und mit Schiffen um die Wette schwimmen. Sie alle sind hervorragende Schwimmer. Der wichtigste Grund ist in ihrer glatten Haut zu sehen. Diese ermöglicht es ihnen, im Wasser leicht dahinzugleiten und schnell zu schwimmen. Eine weitere Besonderheit, die das schnelle Schwimmen unterstützt, ist der Bau ihrer Nase. Sie hat die beste Form und sorgt dafür, dass im Wasser kein Widerstand erzeugt wird. Nach dieser Form haben Menschen den vorderen Teil der Schiffe gebaut, so dass auch diese schneller fahren können. Und wusstet ihr auch, dass Delfine keinen Geruchsinn haben und blind sind? Doch statt dessen hat Allah den Delfinen ein hervorragend entwickeltes Gehör verliehen. Dadurch können sie Töne über viele Kilometer hinweg hören. Zudem sind sie fähig, mit einem Körperorgan, das dem „Sonar“ genannten Gerät der Schiffe ähnlich ist, Richtung und Nahrung feststellen. Dies geschieht auf folgende Weise: Vom Menschen unhörbare Töne verbreiten sich im Wasser wie Wellen. Diese Wellen kehren zurück, wenn sie auf einen Gegenstand treffen. Dabei ergibt die zeitliche Distanz zwischen Senden und Empfangen der Welle die Entfernung des Gegenstandes. Selbst das Sonarsystem von Schiffen wurde als Nachahmung des Sonarsystems der Delfine hergestellt.

Allah hat den Delfinen, die nicht riechen und sehen können, ein scharfes Gehör verliehen, damit sie davor geschützt sind, anderen Fische zur Nahrung zu werden.
DIE RIESIGEN WALFISCHE
Walfische sind die größten Lebewesen im Wasser. Besonders die „Blauwal“ genannte Walart kann mehr als 30 Meter lang und 150.000 Kilo schwer sein. Um die Größe dieses Fisches zu verstehen, müsst ihr euch ein fünfstöckiges Gebäude vorstellen. Das Gewicht des Wals entspricht dem von 25 bis 30 Elefanten.
Aber wie kann ein so großes und schweres Tier 800 bis 1000 Meter tief tauchen und dann wieder ganz leicht auftauchen? Stellt euch ein riesiges Schiff vor, das 150 Tonnen schwer ist und 30 Metern lang. Wenn dieser Schiff unterginge, müsste man jahrelang arbeiten um es wieder zu heben. Aber der Wal kann mit der von Allah gegebenen Kraft in 15 bis 20 Sekunden wieder auftauchen. Denn die Walfischknochen sind aus einem schwammartigen Material erschaffen und mit Öl gefüllt, so dass der Walfisch ganz leicht auf dem Wasser schwimmen kann.
Zu dem ist der Walfisch ein geschickter Taucher. Sein Körper ist so geschaffen, dass er in dem großen Druck der Meerestiefe überleben kann. Der Sauerstoff im Blut und in den Muskeln des Tieres ist mit chemischen Stoffen gemischt, die ihn ernähren, wenn er unter Wasser nicht atmet. Der Blutkreislauf ist so erschaffen, dass er das Blut von den inneren Organen zum Gehirn transportiert. Somit kann der Walfisch den Sauerstoff im Körper zu dem Organ, das ihn am meisten benötigt, nämlich zum Gehirn transportieren, bis er die Oberfläche erreicht.

Dieses, selbst die Wissenschaftler verblüffende System verdeutlicht die Kunst Allahs. Denn mit Hilfe dieses Systems kann der Walfisch 15 bis 20 Minuten ohne zu Atmen unter Wasser bleiben.
Hinzu kommt, dass die Walfisch nicht wie die Menschen unter körperlichen Beschwerden leiden, wenn sie plötzlich aus großer Tiefe auftauchen.
Ihr fragt nun, was das für Beschwerden sind. Sie entstehen durch die Veränderungen des Wasserdruckes beim Auftauchen. Denn auch Taucher tauchen nur allmählich und warten in einer bestimmten Höhe eine Weile um ihren Körper an den neuen Wasserdruck zu gewöhnen.
Auf diese Weise können Menschen langsam tief tauchen. Doch dürfen sie nicht vergessen, sich auf verschiedenen Höhen zu erholen, da sonst die Adern wegen der Druckänderung platzen können und der Taucher stirbt. Aber für Walfische besteht dieses Problem nicht. Denn Allah hat die Walfische so erschaffen, dass sie im Wasser leben, und Menschen jedoch anders erschaffen, damit sie auf dem Land leben können.
Ihr wisst wohl alle, dass Walfische aus dem Loch auf dem Kopf Wasser spritzen. Doch wusstet ihr auch, dass dieses Loch seine Nase ist? Walfische verwenden ihre Nase nur zum Atmen. Obwohl manche Menschen glauben, dass Wale aus diesem Loch Wasser spritzen, pusten die Fische nur die Luft ihrer Lungen aus. Da diese Luft Wasserdampf enthält und warmer als die Außenluft ist, sieht das Ganze aus der Ferne wie eine Wassersäule aus.
Der Körper des Walfisches ist wie ein Torpedo geformt und eignet sich hervorragend zum Schwimmen. Während die Schwanzflosse der Fische meist vertikal ist, ist sie beim Walfische horizontal. Dadurch kann sich der Wal im Wasser besser nach vorne bewegen.
Unter der Haut des Walfisches befindet sich eine 50 Zentimeter dicke Fettschicht. Die Hauptfunktion dieser Schicht besteht darin, die Körpertemperatur bei 34 bis 37 Grad zu halten.

An dieser Stelle muss ein wichtiger Sachverhalt hinzugefügt werden: Walfische und andere Fische trinken nicht, wie man vielleicht glaubt, Meerwasser, da Salzwasser schädlich für Lebewesen ist. Ihren Wasserbedarf decken sie vielmehr aus den Nahrungsmitteln, die ja auch bereits Wasser enthalten.
Jedes Jahr im Dezember und Januar schwimmen in Kalifornien die grauen Walfische vom nördlichen Eismeer entlang der südlichen Küste Nordamerikas nach Kalifornien. Zum Gebären reisen sie in eine wärmere Meeresregion. Das interessanteste an dieser Reise ist jedoch, dass die Mutter nicht frisst und auch nicht zu fressen braucht. Denn in den langen Sommertagen ernähren sich die Wale in den nahrungsreichen Wassern des Norden reichlich. Sie haben sich also eine dicke Fettschicht angefressen, die ihnen für die Reise mehr Energie liefert, als sie verbrauchen können. Die Walmutter gebärt sofort, wenn sie das Meer westlich von Mexiko erreicht. Die neugeborenen Walfisch werden von der Milch ihrer Mutter ernährt und setzen Fett an, um sich auf diese Art für die Reise nach Norden im März vorzubereiten.
Wie alle Säugetiere säugen auch Walfische ihre Babys mit Milch. Aber sie melken die Milch nicht, denn sonst würden sie neben der Milch auch Salzwasser schlucken, und dies ist ja schädlich für Lebewesen. Die Milchdrüsen der weiblichen Wale sind von einem Muskelring umgeben. Wenn die Walmutter diesen Muskelring zusammenzieht, entsteht Druck und somit kann die Milch – genau wie bei den Delfinen - in das Maul des Babys gespritzt werden. Diese Milch ist jedoch keine normale Milch, sondern von fast fester und fettiger Substanz, die sich nur schwer mit Salzwasser mischt. Diese Substanz, die der kleine Walfisch trinkt, oder besser gesagt, isst, löst sich in seinem Magen auf und deckt zugleich den Wasserbedarf. Wie ihr also seht, hat Allah für deren Ernährung die beste Art und Weise geschaffen.
Eine fettige und durchsichtige Absonderung auf den Augen des Walfisches schützt diesen Tier vor den schädlichen Auswirkungen des Meerwassers. Gehör und Tastsinn der Walfische sind sehr scharf. Unter Wasser produziert er verschiedene Töne und findet seinen Weg anhand der zurückkehrenden Geräusche. Dieses Sinnesorgan funktioniert im Prinzip wie ein Radar, das ja in Nachahmung der Walfische produziert wurde. Wissenschaftler glauben, dass die Stimmen der Walfische eine sehr komplizierte Sprache beinhalten, die eine wichtige Rolle bei der Kommunikation der Tiere untereinander einnimmt.