WUNDERBARE GESCHÖPFE I - DOKUMENTE ZUR TATSACHE DER SCHÖPFUNG

EINLEITUNG


Liebe Kinder,
In diesem Buch erforschen wir gemeinsam die Einzigartigkeit der Schöpfung von lebendigen Wesen und nichtlebendigen Gegenständen unserer Umgebung. Auf den folgenden Seiten lernt ihr die verwirrenden und interessanten Eigenschaften der Lebewesen in der Natur kennen, von denen eines liebenswerter als das andere ist.

Während ihr dieses Buch lest, werdet ihr erkennen, dass Allah alle Lebewesen in der besten Form erschaffen hat und dass sie alle von Allahs unendlicher Schönheit, Kraft und Wissen berichten.
Wahrscheinlich antwortet ihr auf die Frage “wie viele der Tiere kennt ihr?” mit der Antwort “die meisten”. Doch was wisst ihr denn über das Leben der Tiere, die ihr bereits kennt? Wie kommen sie zur Welt, wie leben sie, auf welche Weise verteidigen sie sich und wie finden sie Futter? Vermutlich sagt ihr “ich weiss nicht so viel”. Doch mit dem Lesen dieses Buches werdet ihr sehr interessante Informationen über die Tiere erhalten. Ihr werdet die verschiedenartigsten Eigenschaften erkennen, die Allah in diesen liebenswerten Lebewesen erschaffen hat und von denen eine hervorragender und verwirrender ist als die andere.
Die meisten von ihnen kennt ihr schon. Aber in diesem Buch werdet ihr mit Tieren bekannt werden, die ihr bisher noch nicht einmal gesehen, deren Namen ihr vielleicht nie gehört habt, und auch mit deren geheimer und liebenswerter Welt ihr nicht vertraut seid. Doch alle werdet ihr sehr lieben. Staunend werdet ihr lesen was Tiere alles tun können. Ihr werdet den Strauß, den schnellsten Läufer der Welt, den Tiger, den besten Springer der Welt, die Eichhörnchen mit ihren scharfen Zähnen und die Pfaue mit ihrer blendenden Schönheit kennenlernen und dies auch anhand der schönsten Photos. Aber seid sicher, die hier Genannten sind nur einige von denen die ihr kennenlernen werdet... Denn es gibt auf der Welt zu viele Tierarten, als dass ihr sie zählen könnt.

Allah, der Schöpfer dieser lieben Wesen möchte, dass wir beim Betrachten dieser Lebewesen an Seine unendliche Kraft und Kunst denken, dass wir bemerken, dass alles von Ihm erschaffen worden ist, dass Er der Herr aller Wesen ist und dass wir die Schönheit in den von Allah erschaffenen Wesen sehen und genießen. Außerdem möchte Allah auch, dass wir Ihm danken und Ihn sehr lieben, da Er diese zahllosen Schönheiten für uns erschaffen hat.
In der Erschaffung des ganzen Universums, der Pflanzen, der Nacht und des Tages sowie aller Wesen in unserer Umgebung liegt nur ein einziger Zweck: Die Erhabenheit und die perfekte Schöpfung Allahs zu sehen und sagen zu können “Wie schön hat Allah erschaffen”. Nach dem Lesen dieses Buches solltet ihr alle Lebewesen euerer Umgebung von diesem Standpunkt aus betrachten.
Worauf wartet ihr denn noch! Schlagt sofort die Seite um und spaziert in der Welt der Lebewesen herum.


 

1- DIE WELT DER TIERE

DIE EICHHÖRNCHEN, DIE DIE WALNUSS LIEBEN
In diesem Kapitel werdet ihr einige interessanten Eigenschaften der Eichhörnchen kennenlernen, die Allah ihnen während der Schöpfung verliehen hat. Euere Freunde werden über die Kentnisse verwundert sein, die ihr von diesen kleinen und lieben Lebewesen besitzt.
Eichhörnchen leben meistens in den Wäldern Europas. Ihre Grösse beträgt 25 cm, mit eueren Händen also zwei Handbreit. An seinem Hinterteil befindet sich der nach oben stehende, breite und dicht behaarte Schwanz, der fast so lang ist wie der Körper. Doch Allah, Der nichts ohne Zweck erschuf, hatte auch hierfür einen Grund. Denn das Eichhörnchen kann dank diesem Schwanz vom Baum zu Baum springen ohne das Gleichgewicht zu verlieren.
Mit seinen kleinen spitzen Nägeln kann das Eichhörnchen auf Bäume klettern, auf einem Ast rennen, abwärts hängend schaukeln und auf diese Weise weiterkommen. Besonders die grauen Eichhörnchen können ganz leicht von der Zweigspitze eines Baumes auf den vier Meter entfernten Ast eines anderen Baumes springen. Während sie in der Luft fliegen, strecken sie ihre Arme und Beine aus und gleiten dabei wie ein Segelflugzeug. Der Schwanz wird flach, sichert dabei das Gleichgewicht und funktioniert auch als Steuerruder, das die Richtung reguliert. So können sie sich sogar aus einer Höhe von neun Metern fallen lassen und weich auf den Füßen landen.

Abgebrochene Zähne die nachwachsen
Ebenso wie viele andere Lebewesen verfügen auch Eichhörnchen über Kommunikationsmethoden, die sie untereinander verwenden. Rote Eichhörnchen wedeln z.B. mit dem Schwanz und bringen aufgeregte Töne hervor wenn sie einen Feind gesehen haben. Laufen Eichhörnchen auf Ästen hoch über dem Erdboden dient ihr Schwanz nicht nur als Kommunikationsmittel, sondern auch zum Erhalt des Gleichgewichtes. Dabei „lenken“ sie mit dem Schwanz förmlich in eine andere Richtung. Doch auch der Schnurrbart spielt eine wichtige Rolle für das Gleichgewicht. Die Eichhörnchen, denen der Schnurrbart abgeschnitten wurde, können das Gleichgewicht nicht halten. Außerdem verwenden sie den Schnurrbart um nachts die Gegenstände der Umgebung zu ertasten.
Kinder! Wusstet ihr überhaupt, dass es auch fliegende Arten des Eichhörnchens gibt? Alle Arten der fliegenden Eichhörnchen leben in Australien, können zwischen 45 und 90 Zentimetern gross werden und leben auf Bäumen. Doch genau genommen fliegen sie nicht. Sie bewegen sich mit sehr großen Sprüngen zwischen den Bäumen fort, so dass sie wie ein Segelflugzug aussehen. Aber sie haben keine Flügel sondern Flughäutchen. Das Flughäutchen des Zuckereichhörnchens z.B. reicht von den Vorder- bis zu Hinterbeinen. Es ist eng und hat Haare wie Troddeln. Bei manchen Arten besteht dieses Flughäutchen auch aus einer felligen Haut. Dieses Häutchen erstreckt sich bis zum Fussgelenk der Vorderbeine. Das fliegende Eichhörnchen springt mit aufgespannten Häutchen wie ein Segelflugzeug von einem Baumstamm über eine durchschnittliche Entfernung von 30 Metern. Manchmal wurde sogar beobachtet, dass sie mit sechs Sprüngen hintereinander einen Entfernung von 530 Metern zurücklegen können.

Kleine Tiere verlieren sehr schnell an Wärme wenn sie sich nicht bewegen und sind vor allem im Schlaf von der Gefahr des Erfrierens bedroht. Doch Allah sorgte bei allen Arten von Lebewesen dafür, dass sich äußere Umstände nicht negativ auf sie auswirken können. So schlafen z.B. Eichhörnchen zu einem Ball zusammengerollt und wickeln den dicken Schwanz fest um den Körper. Der Schwanz der Eichhörnchen dient als Mantel. Wenn sie in der Kälte schlafen, schützt sie ihr Schwanz vor dem Erfrieren.
Nun denken wir doch mal was Eichhörnchen alles machen können... Ihr wisst, dass Eichhörnchen ohne zu fallen von einem Baum zum anderen springen und mit der Geschicklichkeit eines Zirkusakrobaten zielsicher auf dünnen Zweigen landen.
Ja, aber wie denn? Das Eichhörnchen verwendet seine Hinterfüße, seine scharfen Augen, die die Abstände sehr gut messen, seine kräftigen Pfoten und den als Gleichgewicht dienenden Schwanz. Aber habt ihr eigentlich daran gedacht, wer dem Eichhörnchen diese Eigenschaften gegeben hat und es lehrte, wie diese zu benutzen sind? Woher weiß denn das Eichhörnchen, das es auf diese Weise leben soll? Unmöglich misst das Eichhörnchen mit einem Lineal die Länge aller Bäume oder deren Äste im Wald, doch wie schätzt es den Abstand zwischen den Ästen wenn es von Baum zu Baum springt? Und außerdem, wie können sie mit so raschen Bewegungen hüpfen und springen, ohne sich zu verletzen?
Es gibt keinen Zweifel daran, dass der Schöpfer dieser lieben Tierchen Allah ist, Der sie gemeinsam mit ihren Eigenschaften erschaffen hat und ihnen lehrte, diese Eigenschaften zu benutzen.
Außerdem verfügen die Eichhörnchen über allen Fähigkeiten und anatomischen Eigenschaften, die sie benötigen um zu Walnuss, Kastanie, Haselnuss und Pistazie zu gelangen, die ja in den Wipfeln hoher Bäume wachsen. Wie alle Tiere in der Natur sind auch die Eichhörnchen ganz besonders von Allah erschaffen worden, so dass sie leicht die Nahrung erhalten, die sie benötigen.
Im Winter finden die Eichhörnchen kaum Futter. Deswegen häufen sie im Sommer Futter für den Winter an. Die Eichhörnchen gehören zu den Tieren, die ihre Winternahrung sammeln. Doch beim Lagern des Futters sind sie sehr aufmerksam und legen Früchte und Fleisch nicht ins Depot. Denn diese Nahrungsmittel verfaulen in kurzer Zeit, so dass die Eichhörnchen im Winter Hunger leiden würden. Deswegen sammeln sie für den Winter nur haltbare Früchte, Walnüsse und Haselnüsse.
Es ist Allah, Der den Eichhörnchen diese Kenntnis schon von Geburt an gegeben hat und sie auf diese Weise ernährt. Hier sehen wir eine Eigenschaft Allahs. Allah ist “alles vollkommen Versorgende”, also der, “Der den Bedarf aller erschaffenen Lebewesen deckt”.
Die Eichhörnchen können die für den Winter an verschiedenen Stellen eingelagerten Haselnüsse dank ihres hervorragenden Geruchsinns ganz leicht wiederfinden. Sie bemerken sogar den Geruch einer unter einer 30 cm dicken Schneedecke versteckten Haselnuss.
Die Eichhörnchen tragen die Nahrung in ihren Beuteln zum Nest. In diesen Höhlen lagern sie an mehreren Stellen Nahrung ein. Doch den Ort der meisten Früchte vergessen sie später. Aber sogar dies hat einen von Allah bestimmten Grund. Denn die unter der Erde vergessenen Früchte entwickeln sich später und wachsen zu neuen Bäumen.

DIE HASEN, DIE DIE KAROTTE LIEBEN
Was meint ihr, wollen wir Neues über die Hasen lernen, die wir zu Hause halten, deren weißes Fell wir streicheln und denen wir vergnüglich zusehen, wie sie Karotten knabbern? Schauen wir doch gemeinsam, über welche bekannten wie auch interessanten Eigenschaften diese lieben Tiere verfügen.
Sofort bemerkt ihr, dass der Hase schnell wegläuft wenn ihr versucht in seine Nähe zu kommen. Wusstet ihr, dass diese lieben Tiere ihre Feinde auch dann mit ihren langen Ohren sehr leicht bemerken, wenn sie den Kopf zum Grasen senken? Wegen ihrer scharfen Ohren ist es für euch sehr schwer, leise und unbemerkt heranzukommen. Sie hören das leiseste Geräusch, bemerken die leiseste Bewegung und laufen sofort mit ganzer Kraft fort.
Erwachsene Hasen erreichen eine Grösse von 50 bis 70 Zentimetern. Ihre Hinterbeine sind stärker und kräftiger als die Vorderbeine. Dank dieser Besonderheit können sie 60 bis 70 Stundenkilometer schnell laufen und mit einem Mal sechs Meter weit springen. Ein Hase kann viel schneller laufen als ein Auto in der Stadt fahren kann.
Alle Hasen wurden mit diesen Eigenschaften erschaffen, denn Allah schuf sie als Schnellläufer, damit sie vor ihren Feinden fliehen können.
Was meint ihr, was ein Hase zur Antwort gibt, wenn man ihn fragen würde “was isst du am liebsten?” Ihr habt recht, der Hase würde “Karotte” sagen. (Vergessen wir auch nicht, dass Karotten gut für unsere Augen sind.) Und wusstet ihr auch, dass Hasen in kleinen Höhlen leben, die sie unter der Erde gegraben haben, und dass die Karotten auch nach unten wachsen, ganz geeignet für ihr Leben unter der Erde? Ja, auch die Karotten sind erschaffen worden, um den Nahrungsbedarf der Hasen zu decken.

Doch Allah hat auch alles zu unserem Nutzen erschaffen. Denkt nur an die Orangen, die euch euere Eltern zu essen geben. Wenn die Orange nicht in Form länglicher und schmaler Stücke in der Schale verpackt wäre, würde es uns sehr schwer fallen, die saftige Orange zu essen. Doch Allah, der Schöpfer von Allem in euerer Umgebung, schuf auch die leckere Orange in Stücken und verpackt, um uns mit ihrem Vitamin C im Winter vor Krankheiten zu schützen.
Doch kommen wir wieder zurück zu den Hasen! Der Hase kann die Karotten mit seinen Nagezähnen, die ihn so niedlich aussehen lassen und die ununterbrochen nachwachsen, ganz leicht fressen.
Allah hat den Lebewesen viele weitere Eigenschaften gegeben, die ihr Leben erleichtern. So leben auf der Erde die verschiedensten Lebewesen mit den unterschiedlichsten Eigenschaften. So haben z.B. Hasen, die in kalten Regionen leben, im allgemeinen ein weißes Fell. Damit werden sie im Schnee nicht so leicht bemerkt und können sich leicht verstecken. Außerdem sind Beine und Ohren wilder Hasen länger als die anderer Hasen. Der in der Wüste lebende amerikanische Hase hat ziemlich große Ohren die ihm bei der Abkühlung helfen.
Die meisten Tiere verbringen ihr Leben in der Natur in Gebieten, die sie für sich selbst ausgesucht haben. Dies ist vergleichbar mit Menschen, die ja auch in Häusern für die Familie leben. Tiere und Tiergruppen vermeiden es sorgfältig, den Lebensbezirk anderer Tiere zu betreten. Zur Kennzeichnung ihres Lebensbezirkes benutzen Tiere die „Geruchsmethode”. Gazellen z.B. hinterlassen auf langen und dünnen Ästen sowie Gräsern einen teerartigen Geruch, welcher von Drüsen unterhalb der Augen abgesondert wird, um ihren Lebensbezirk zu markieren. Dieser Geruch gewährleistet, dass andere Gazellen wissen, dass dieses Gebiet bereits einen Besitzer hat. Das Rentier verfügt an der Spitze der Hinterbeine über Geruchsdrüsen. Der aus diesen Drüsen abgesonderte Geruch hilft ihnen bei der Bestimmung ihrer Gebiete. Und auch die Hasen bestimmen ihr Gebiet mit einem Geruch, den sie aus Drüsen unterhalb des Kiefers absondern.
Wie ihr gesehen habt, schuf Allah die Tiere mit interessanten und wichtigen Eigenschaften. Nun wundern wir uns darüber, wie Allah so perfekt erschuf. Erinnern wir uns daran, dass Allah unser Schöpfer ist und danken wir Ihm. Vergesst nicht Kinder, Allah hat im Quran den Menschen befohlen, immer an den Segen zu denken und zu danken. In einem Vers teilt Er folgendermaßen mit, dass Er die Dankbaren belohnen wird:
...Wahrlich, Wir belohnen die Dankbaren. (Sure 3:145 – Al-’Imran)
Kinder! Vergesst auf keinem Fall Allah für den Segen und die Schönheiten zu danken, die euch umgeben.




2- DIE WELT DER TIERE

DIE HUNDE: UNSERE TREUEN FREUNDE
Hunde sind viel klüger als manche anderen Lebewesen und dabei auch viel leichter abzurichten. Gut abgerichtete Hunde werden manchmal als Wachhund verwendet. Ein Wachhund kann ein Lebewesen töten, das fünf- oder sechsmal so groß ist wie er selbst. Interessant ist aber, dass er seinem Herren überhaupt nicht schadet, obwohl er bei Gefahr sehr wild werden kann. Der Hund bringt sich selbst in Gefahr um seinen Besitzer zu schützen und verlässt diesen auch im Notfall nicht.

Ein anderer Grund dafür, dass wir Hunde sehr gern haben, ist zweifellos deren Verspieltheit. Auch führen wir sie gerne an der Leine spazieren. Hat er zudem ein langes Fell und blickt uns treu an, dann wollen auch wir einen haben.
Ein guter Beweis dafür, dass Allah die Lebewesen ohne Muster und einzigartig erschaffen hat ist die Tatsache, dass es Hunderte von Hundearten in den verschiedensten Farben gibt, große und kleine, langhaarige und kurzhaarige. In den Quranversen wird berichtet, wie unser Herr alles ohne Muster erschaffen hat:
Der Schöpfer der Himmel und der Erde... Er hat jedes Ding erschaffen, und Er weiß um alle Dinge. Derart ist Allah, euer Herr! Es gibt keinen Gott außer Ihm, dem Schöpfer aller Dinge. So dient Ihm alleine. Er ist der Hüter aller Dinge. (Sure 6:101, 102 – al-An’am)
Jetzt stellt euch einmal folgendes vor: Könntet ihr das Bild eines Hundes malen, wenn ihr bis heute keinen Hund gesehen hättet? Natürlich nicht. Und das ist auch ganz normal. Denn nicht nur ihr, niemand könnte dies tun. Denn der Mensch kann nur machen, was als Muster in der Natur bereits vorhanden ist.

Flugzeuge z.B. werden hergestellt, indem man die Flugsysteme der Vögel in der Natur nachahmt. Roboter werden durch Nachahmung der Systeme des menschlichen Körpers produziert. Doch unser Herr hat die zahllosen Arten der Lebewesen ohne Muster und einzigartig erschaffen. Die lieben Pinguine, die an den Polen leben, der Löwe, der König der Wälder, die Delphine, die Schmetterlinge, die Vögel und die Bienen; in Kürze, der Schöpfer aller Lebewesen ist Allah.
Allah, Der allen Lebewesen Besonderheiten verliehen hat, hat auch Hunden besondere anatomische Eigenschaften verliehen. So beträgt die Anzahl ihrer Zähne mit 42 Stück genau 10 Zähne mehr als beim Menschen. Damit können sie besonders Knochen ganz leicht zerbeißen und fressen. Zudem können Hunde im Finstern viel besser sehen als der Mensch, da sie über spezielle Augen verfügen und erkennen auch sich bewegende Körper aus weiter Entfernung. Töne hören sie aus vierfach weiterer Entfernung als wir, weil sie für uns unhörbare Töne erkennen können, wie z.B. den Ton einer Hochtonpfeife, mit der dem Hund Befehle vermittelt werden, die der Mensch aber nicht wahrnehmen kann.
Der Geruchsinn der Hunde wurde sehr sensibel erschaffen. Sein Geruchsempfindungszentrum im Gehirn ist 40 Mal besser entwickelt als das des Menschen, so dass der Hund sehr sensibel auf Gerüche reagiert.
Dank dieser Eigenschaften können Hunde den Geruch des gesuchten Lebewesens aufnehmen, ihm folgen und – auch über eine Entfernung von vielen Kilometern hinweg - schließlich finden. Polizeihunde können anhand des Geruches eines Gegenstandes dessen Besitzer finden. Bernhardiner z.B., also die Hunde mit dem grossen Maul und den herabhängenden Wangen, können mit ihren hochempfindlichen Nasen sogar Verletzte unter dem Schnee ausfindig machen. Dieses außergewöhnliche Sinnesorgan der Hunde ist für sich selbst genommen ein Wunder.
Zum Atmen verwenden die Hunde ihre Nase. Die Luft wird im Atemweg gefiltert, erwärmt, angefeuchtet und füllt danach die Lungen.
Dieses liebenswerte Lebewesen kann nicht wie ein Mensch schwitzen, um seine Körpertemperatur zu regeln, da sein Körper über keine Schweißdrüsen verfügt. Die Hitzeregulierung geschieht durch die Atmung. Das Hundefell verhindert, dass von außen kommende Wärme zur Haut durchdringt. Bei Erwärmung erhöht sich auch die Körpertemperatur der Hunde, die sich wiederum durch Herausstrecken der Zunge abkühlen, so dass sie mit ihrem dicken Fell auch in der Hitze nicht schwitzen. Dieses System, das ihnen Allah gegeben hat, ist so hervorragend, dass sie im Gegensatz zum Menschen auch nach stundenlangem Laufen nicht schwitzen. Nun habt ihr wohl verstanden, dass man sich über Hunde, die in heißen Tagen die Zunge herausstrecken, keine Sorgen zu machen braucht.
Wenn ihr euch an Hunde erinnert, dann werdet ihr wissen, dass diese über ein weiches und glänzendes Fell verfügen. Der Grund hierfür sind zahlreiche Fettdrüsen in der Haut, die das Fell geschmeidig machen.
Zudem sind Hunde mit manchen speziellen Systemen ausgestattet, die wir Menschen nicht besitzen. So verletzen sie ihre Pfoten nicht, obwohl diese beim Gehen ständig den Boden berühren. Wie ihr seht, hat unser Herr auch das kleinste Problem dieses Lebewesens mit einem speziell hierfür erschaffenen Mechanismus gelöst. Unser Herr ist derjenige, Der alles harmonisch erschuf. Wie aus diesem Beispiel zu ersehen ist, hat Allah alle Lebewesen mit allen notwendigen Besonderheiten ausgerüstet. Solche Beispiele regen uns zum Denken an und sorgen dafür, dass wir die Kunst unseres Herren bei der Schöpfung bemerken.

KLEINE WEISSE SCHÄFCHEN
Wie ihr sicher bemerkt habt, sind alle Schäfchen klein, lieb und haben ein unschuldiges Gesicht. Doch gibt es auch andere Schafe, die ihnen ähnlich sind aber größer. Diese sind die Schafe, die Mütter der Schäfchen. Wusstet ihr, dass zwischen Schäfchen und Schaf eine sehr enge Beziehung besteht? Diese entsteht, wenn das Schaf beginnt das Schäfchen zu ernähren. Wenn es das Schäfchen gleich nach der Geburt mit der Zunge leckt, vergisst es niemals mehr dessen Geschmack und Geruch. Deswegen lässt es auch kein anderes Schäfchen mit unterschiedlichem Geschmack und Geruch an sich herankommen. Sogar der Mensch kann nicht feststellen, ob das neugeborenen Baby im Krankenhaus das eigene ist, das Schaf aber findet sein Schäfchen ohne sich zu irren mitten in der großen Herde.
Doch dem Schaf bleibt nicht viel Zeit für das Kennenlernen seines Schäfchens; es muss dies im Augenblick der Geburt tun, da es sonst sein Schäfchen in der großen Herde niemals wiederfinden wird. Doch dies geschieht nie, weil Allah dem Schaf eingegeben hat, unmittelbar nach der Geburt durch Lecken mit Geschmack und Geruch des Schäfchens vertraut zu werden.

Und wisst ihr, wie die Schafe es schaffen im Regen nicht nass zu werden? Sie benutzen ihr Fell! Das Fell eines Schäfchens ist sehr weich und von einer Fettschicht überzogen, so dass es als Regenschirm dient, der vor dem Nasswerden schützt. So bleibt es unter der geölten Wolle trocken im Regen.
Außerdem besteht eine ganz besondere Eigenschaft dieser liebenswerten Lebewesen darin, dass sie wiederkäuen. Habt ihr schon einmal ein wiederkäuendes Tier gesehen? Wenn nicht, dann lasst euch erzählen. Ein Teil der Tiere, die Gras fressen, käuen wieder. Diese Tiere haben genau vier Mägen. Wenn sie gefressen haben, gelangt die Nahrung zunächst in den ersten Magen und kommt nach einer Weile wieder ins Maul zurück. Nachdem das Tier die Nahrung nochmal gekaut hat, gelangt sie diesmal in den nächsten Magen. Diesen Prozess nennt man “Wiederkäuen”. Diese Eigenschaft hat unser Herr einigen Tieren verliehen, damit sie schwer verdauliche Nahrung noch leichter aufnehmen können.
Schafe und Schäfchen sind uns von großem Nutzen. Sie geben uns jeden Tag Milch. Das Kalzium der Milch ist sehr wichtig für die Entwicklung unserer Knochen und Zähne. Aus Milch werden Grundnahrungsmittel wie Joghurt und Käse hergestellt, die auch in Kuchen, Pasteten und anderen Speisen verwendet werden. Milch ist also das von uns am meisten verzehrte und nützlichste Nahrungsmittel. Aus Wolle wird Faden gesponnen, der zu Stoff verarbeitet wird und aus dem wiederum unsere Kleidung hergestellt ist. Der in vielen Bereichen verwendete Faden erleichtert unser Leben sehr. Auch im Quran, in dem Buch, das Allah den Menschen sandte, wird in den folgenden Versen vom Nutzen der Tiere für den Menschen berichtet:
... Und Er gab euch die Häute des Viehs zum Zeltbau, leicht zu handhaben am Tag eueres Aufbruchs und am Tag eueres Lagerns; und ihre Wolle und ihren Pelz und ihre Haare (gab Er euch) als Gebrauchsgegenstände für einige Zeit. (Sure 16:80 – an-Nahl)
... Wir geben euch von dem zu trinken, was zwischen Kot und Blut in ihren Leibern ist, reine Milch, köstlich zum Trinken. (Sure 16:66 – an-Nahl)
Doch genau so, wie in den Versen berichtet, ziehen wir großen Nutzen aus Schafen und Schäfchen. Wir müssen Allah sehr für diese Wohltat danken, die Er für uns schuf.


DIE PFERDE: UNSERE TREUHERZIGEN FREUNDE
Wusstet ihr, dass Pferde neben den Hunden unsere treuesten Freunde sind? Gezähmte Pferde verlassen euch niemals.
Diese treuen Freunde, von denen es über 25 Arten gibt, können uns ohne zu ermüden in viele Kilometer entfernte Orte tragen. Pferde sind die Tiere, die im Laufe der Geschichte dem Menschen am meisten hilfreich waren.
Heutzutage gibt es auf den Straßen tausende von Autos und eigens für diese Autos angelegte Autobahnen. Doch diese Autos begannen erst im letzten Jahrhundert dem Menschen zu dienen. In der Zeit euerer Urgroßväter kannte niemand ein Auto, so dass für Reisen und Transporte Tiere, und insbesondere Pferde verwendet wurden.
Aber wusstet ihr überhaupt, dass man das Alter der Pferde an der Abnutzung ihrer Zähne erkennt? Denn das Gras, das die Pferde fressen ist stäubig und sandig, so dass sich ihre Zähne allmählich abnutzen.
Allah hat die Zähne der Pferde sehr lang erschaffen. Diese Zähne sind wie Streifen, die sehr tief im Kieferknochen stecken, so dass sich die Wurzel ihrer Zähne im Vergleich zu unseren Zähnwurzeln viel tiefer im Kieferknochen befinden. Wenn ein Zahn abgenutzt ist, taucht er aus dem Kieferknochen auf. Bei älteren Pferden reicht die Wurzel sogar bis an die Oberfläche des Knochens. Jeder Zahn kann zweieinhalb bis fünf Zentimeter abgenutzt werden, ohne dass die Kaufähigkeit verloren geht. An dem Maß der Abnutzung des Zahns kann man so auf das Alter des Pferdes schließen. Und stellt euch vor, hätte Allah den Pferden nicht diese Eigenschaft verliehen, dann würden die Pferde innerhalb kurzer Zeit ihre Zähne verlieren und vor Hunger sterben.
Auch dem Fell der Pferde hat unser Herr eine besondere Eigenschaft verliehen. Dieses wirkt wie ein Thermostat, das die Körpertemperatur der Pferde reguliert, die stets bei 38 Grad bleiben muss. Um das zu gewährleisten, wird das Fell im Winter dichter und fällt im Sommer aus, damit die Körpertemperatur stabil bleibt.
Und noch eine weitere Besonderheit: Pferde schlafen im Stehen. Und wisst ihr auch warum sie im Schlaf niemals stürzen? Denn die Pferdebeine haben eine Art Verschluss, so dass Pferde durch diese, von unserem Herren gegebene Eigenschaft sowohl im Stehen schlafen, wie auch sehr schwere Lasten tragen können. Die Menschen dagegen können nicht einmal ihren Kopf abstützen, wenn sie im Sitzen einschlafen.
Die Pferdebeine sind nicht nur speziell dafür erschaffen worden, schwere Lasten zu tragen, sondern auch um sehr schnell laufen zu können. Weil Pferde kein Schlüsselbein haben, können sie größere Schritte machen. Außerdem verfügt der Körper der Pferde über einen Knochen-Muskelmechanismus, der die Menge der Kraft, die sie zum Laufen brauchen um so mehr mindert, je schneller sie laufen, dabei aber die Bewegungsfähigkeit erhöht. Das Funktionieren dieses Mechanismusses können wir mit dem Gangsystem der Autos vergleichen. Ebenso wie die Autos der Geschwindigkeit entsprechend den Gang wechseln, schalten auch die Pferde ihrer Geschwindigkeit entsprechend in einen anderen Gang. Da sich der Kraftaufwand für das Weiterkommen vermindert, erhöht sich die Bewegungsfähigkeit.
Aber warum wurde der Pferdekörper zum Tragen schwerer Lasten und zum schnellen Laufen geplant? Denn normalerweise benötigt ein Pferd solche Eigenschaften nicht unbedingt. Aber warum hat es dann solche Fähigkeiten?
Die Antwort ist ganz einfach. Den Pferden wurden diese Fähigkeiten nicht zum Selbstzweck gegeben, sondern zum Nutzen des Menschen. Pferde wurden mit diesen Eigenschaften von Allah erschaffen, damit sie dem Menschen dienen. In den folgenden Versen vermittelt unser Herr, dass Er die Tiere erschaffen hat, damit sie dem Menschen dienen:
Und Er erschuf die Tiere für euch. Sie liefern euch Wärme und anderen Nutzen, und ihrer nährt euch von ihnen. Und ihr erfreut euch an ihrer Schönheit, wenn ihr sie abends eintreibt und morgens austreibt. Und sie tragen euere Lasten in Länder, die ihr sonst nicht ohne größte Mühe hattet erreichen können. Seht, euer Herr ist wahrlich gütig und barmherzig. Und (Er erschuf) die Pferde und die Kamele und die Esel, damit ihr auf ihnen reitet, und zum Schmuck. Und Er wird (manches) erschaffen, wovon ihr (heute) nichts wisst. (Sure 16:5-8 – an-Nahl)


3- DIE WELT DER TIERE

PFERDE IM PYJAMA: DIE ZEBRAS
Auf dem ersten Blick ähnelt das Zebra einem Pferd, so dass man es auch als Pferd im Pyjama bezeichnen kann. Zebras haben ebenso wie die Pferde Haare, die Mähne genannt werden, und auch anatomisch sind sie sich ähnlich, denn Zebras können genauso schnell wie Pferde laufen.
Nur vom Aussehen her besteht ein Unterschied, der, wie ihr auch schon vermutet habt, die Streifen sind, die den Körper des Zebras vollständig von Kopf bis Fuß überziehen. Glaubt nicht, dass diese Streifen unwichtig sind, denn sie sind bei jedem Zebra verschieden. Genauso wie die Fingerabdrücke der Menschen unterschiedlich sind, sind auch die Streifen der Zebras verschieden. Sie sind so ewas wie der Personalausweis des Zebras. Zugleich sind die vertikalen Streifen der Zebras ein wichtiges Verteidigungsmittel. Denn wenn sie nebeneinander stehen, nehmen die Löwen und Tiger, die die Zebras jagen wollen, diese als eine große Einheit wahr und haben Schwierigkeiten, das einzelne zu jagende Zebra auszumachen. Dies ist die Verteidigungsstrategie der Zebras.
Es gibt zwei wichtige Dinge im Leben der Zebras, dies sind Wasser und Gras. An manchen Tagen legen Zebras einen Weg von 50 Kilometern zurück um Wasser und Gras zu finden. Doch am Abend kehren sie wieder an den Ort zurück, an dem sie leben. Denn wie wir bereits von anderen Tieren berichteten, hat jede Herde ein für sich bestimmtes Gebiet.
Wusstet ihr, dass Zebras am meisten am Staubbad Vergnügen haben? Ja, das ist sehr interessant, stimmt aber tatsächlich. Zebras lieben ein Bad im Staub, denn dieses reinigt das Zebra von Parasiten. Außerdem haben Zebras auch Gäste, die sie begleiten und die ihnen bei der Reinigung helfen. Diese Oxpicker genannte Vögel sitzen auf dem Rücken der Zebras und fressen die Parasiten, die Krankheiten und Juckreiz verursachen.
Wie ihr sieht, hat unser Herr, Der das Leben aller Lebewesen ordnet, leitet und sie dazu anhält, hilfsbereit zu sein, auch die Tiere damit beauftragt, einander zu helfen.
Neugeborene Zebras stehen eine halben Stunde nach der Geburt auf und fangen zitternd an zu gehen. Rasch wenden sie sich ihrer Mutter zu und saugen Milch. Diese rosarote Milch, die Allah speziell für sie erschaffen hat, ist sehr nützlich und schützt sie nach der Geburt vor Krankheiten. Zudem stellt sie das Funktionieren ihres Darmes sicher.
Wie alle Lebewesen, die unter dem Schutz Allahs stehen, überleben auch die Zebras dank der ihnen gelehrten Verteidigungsstrategien. Die erste ist die hohe Sensibilität ihrer Augen, ihrer Nase und Ohren, die Allah ihnen von der Geburt an mitgegeben hat. Die Empfindlichkeit ihrer Sinnesorgane dient dazu, dass sie ihre Feinde sofort bemerken und schnell davonlaufen. Dabei erreichen sie eine unglaubliche Geschwindigkeit. Die zweite Strategie ist, dass Zebras Wache halten, wenn die Herde schläft, um etwaige Gefahren zu melden.
Wir sehen also, dass sich Zebras mit ähnlichen Strategien wie Menschen verteidigen. Dennoch ist es interessant zu sehen, wie diese Tiere harmonisch in Herden leben und zusammenarbeiten. So ist deutlich, dass es Allah ist, der die Zebras erschaffen hat, sie zusammenhält und ihnen Nahrung gibt. Er ist es, D er ihnen diese Lebensweise befahl. Denn nur mit dem Befehl Allahs ist zu erklären, warum ein Zebra den Auftrag auf sich nimmt, die ganze Nacht Wache zu stehen.
Noch einfacher ist allerdings die Verteidigungstrategie eines neugeborenen Zebras, so wie Allah es lehrte. Denn alles was das kleine Zebra zu tun hat ist, in der Nähe seiner Mutter zu bleiben. Unmöglich kann ein neugeborenes Zebra mit gerade erst geöffneten Augen seine listigen Feinde erkennen, noch kann es mit seinen zittrigen Beinen entkommen. Allah gab also dem kleinen Zebra ein, von der Geburt bis zum Erwachsenwerden bei seiner Mutter zu bleiben. Denn wie sonst könnte das kleine Zebra wissen, dass gleich nach seiner Geburt Feinde warten und dass es am sichersten bei seiner Mutter ist, die es vor den Feinden schützen kann?
Die meisten der Zebras leben im offenen Gelände mit wenigen geeigneten Verstecken. Um zu überleben müssen sie sich deshalb schnell weiterbewegen. So wurde der ganze Körper des Zebras erschaffen um alle dies Bedürfnisse zu decken. Die Beine sind z.B. sehr lang und es verfügt über kräftige Muskeln und eine große Lunge. Deswegen können sie sehr lange Strecken laufen ohne müde oder langsamer zu werden. Die Knochen der Zebras sind zwar leicht aber doch sehr kräftig.
Doch Zebras sind auch oft durstig. In Gegenden ohne Wasser finden sie dieses mit ihrem Geruchsinn, graben an einer bestimmten Stelle und finden somit sauberes Trinkwasser. Bei Gefahr führen die erwachsenen Zebras die Kleineren in die Mitte der Herde, um sie besser schützen zu können. Läuft die ganze Herde davon, verbleiben die jungen Zebras im inneren Teil der Herde neben ihren Müttern um sich so besser schützen zu können.



DER GEFLECKTE TURM: DIE GIRAFFE
Die fünf bis sechs Meter großen Giraffen können wir mit einem gefleckten Turm vergleichen. Der längste Teil ihres Körpers ist der Hals, so dass sie sogar die höchsten Äste der Bäume erreichen, und frische Triebe und Blätter fressen können. Diese dornige Pflanzen, die die Giraffen unzerkaut schlucken, wandern zuerst in den vierteiligen Magen. Danach werden sie wieder ins Maul gewürgt und zur besseren Verdauung wiedergekäut. Schließlich gelangt die Nahrung in einen anderen Teil des Magens.
Doch hier gibt es ein sehr interessantes Detail. Wie wir zuvor erwähnten, würgen die Giraffen die Pflanzennahrung von ihrem Magen wieder ins Maul um wiederzukäuen. Dies ist aber ein langwieriger Prozess, denn die Nahrung muss erst den drei bis vier Meter langen Hals hinaufsteigen um das Maul zu erreichen. Ihr vermutet wahrscheinlich, dass die Nahrung unmöglich selbständig den Hals hinaufsteigt. Seid ihr nun neugierig und wollt wissen, wie die Giraffen dies machen? Dann hört mal zu: Die Giraffen besitzen ein System, das einem Aufzug ähnelt und das dafür sorgt, dass die Nahrung durch die Speiseröhre ins Maul gelangt. Natürlich haben die Giraffen nicht gesagt: “Wir brauchen ein aufzugähnliches System um die Nahrung zum Wiederkäuen vom Magen ins Maul zu befördern.“
Andererseits ist es vollkommen unmöglich, dass ein solches System rein zufällig entstanden ist. Denn wenn ein Mann sagen würde: “Ich bin dorthin gegangen, wo ich vor vielen Jahren Baumaterialien habe liegen lassen, und was sah ich? An der Stelle wo die Baumaterialien lagen, befand sich ein riesiges Gebäude. Ich glaube, durch ein bisschen Regen, ein bisschen Schnee und ein bisschen Sonne ist dieses Gebäude in vielen Jahren entstanden”, dann würdet ihr darüber wohl lachen und den Mann vielleicht für seine Dummheit bedauern. Das gleiche gilt für den Giraffenhals mit dem Aufzugssystem. Zu behaupten, dass es zufällig entstanden ist, gleicht der Erzählung des Mannes. So ein System kann nicht zufällig entstehen.
Außerdem ist eine Giraffe kein lebloses Gebäude aus Stein, Erde und Holz. Sie ist ein lebendiges Wesen, das läuft, Hunger hat und Kinder zur Welt bringt. Ist es denn überhaupt möglich, dass dieses zufällig entsteht und dass der lange Giraffenhals mit dem aufzugähnlichen System Zufall ist? Natürlich nicht.
Es ist offensichtlich, dass der Giraffe alles was sie braucht mit der Geburt von Allah gegeben wurde. Allah erschuf Maul und Magen, damit die Giraffe die dornigen Pflanzen fressen kann. Doch wie der Bau ihres Halses, lässt uns auch ihre Art zu Schlafen an die Existenz Allahs denken. Denn zum Schlafen strecken sie ihren Hals neben den hinteren Teil des Körpers und schlafen dabei die meiste Zeit im Stehen. Übrigens schlafen nicht alle Giraffen gleichzeitig, sondern eine Giraffe hält immer Wache. Die Tatsache, dass eine Giraffe auf den Schlaf verzichtet, die Giraffen hierzu einen gemeinsamen Entschluss treffen können und sich verstehen, zeigt uns, dass auch die gefleckten Giraffen - ebenso wie alle anderen Lebewesen - unter der Kontrolle Allahs stehen.

Lassen wir nun die Art und Weise des Fressens beiseite und sprechen wir ein wenig über ihre Art des Trinkens. Es wird euch sicher gefallen zu lernen, wie die Giraffen sich viele Meter herabbeugen und so ganz leicht Wasser trinken können. Viele Menschen aber haben keine Vorstellung davon und es ist ihnen niemals eingefallen darüber nachzudenken. Doch unser Herr, Der alles erschaffen hat, möchte, dass wir denkende Menschen sind.
Doch zunächst müssen wir feststellen, dass diese langen gefleckten Türme beim Wassertrinken einem großen Problem gegenüberstehen.
Damit ihr dieses besser versteht, müssen wir zunächst ein wenig über die Menschen sprechen. Ihr wisst, dass der Mensch tomatenrot im Gesicht wird, wenn er einen Kopfstand macht. Der Grund besteht darin, dass sich wegen der Schwerkraft eine große Menge Blut im Kopf ansammelt und einen Druck auf die Aderwände ausübt, den man Blutdruck nennt.
Dieser Blutdruck entsteht auch, wenn Giraffen Wasser trinken. Doch da die Giraffen fünf bis sechs Meter groß sind, ist der Blutdruck sehr hoch. Wäre der Mensch einem solchen Blutdruck ausgesetzt, würde sein Gehirn zerdrückt werden und der Mensch sofort sterben.
Aber warum sind die Giraffen beim Wassertrinken keiner Gehirnblutung ausgesetzt? Denn Allah, der Schöpfer des Weltraums, des Himmels, unser Erde und aller darauf lebenden Wesen, hat im Kopf der Giraffe einen ganz besonderen Mechanismus erschaffen: Die Adern der Giraffenköpfe sind mit Verschlüssen versehen, die sich schließen, wenn sich die Giraffe beugt und so verhindern, dass das Blut im Kopf der Giraffe Druck ausübt. Auf diese Weise kann die Giraffe ganz leicht Wasser trinken.
Habt ihr schon jemals daran gedacht, warum die Giraffen gefleckt sind? Mit diesem ästhetischen Aussehen wird dafür gesorgt, dass sie sich gut verstecken können. Da sie sich harmonisch in das Gebiet einfügen, in dem sie leben, werden sie von ihren Feinden nur schwer bemerkt. Und obwohl sie sehr groß sind, können sie sich vor ihrem einzigen Feind, dem Tiger, dem König der Wälder, verteidigen.
Bei Gefahr können Giraffen eine Geschwindigkeit von 55 bis 60 Stundenkilometern erreichen. Beginnen sie schnell zu laufen, schaukeln sie ihren Kopf wie beim Pumpen hin und her und ringeln den Schwanz. Beim Rennen bewegen sie ihre Beine nicht wie andere Tiere über Kreuz, sondern bewegen zuerst die Vorderbeine, dann das hintere linke Bein, danach wieder die Vorderbeine und dann das hintere rechte Bein. Deswegen ist es für die Löwen auch sehr schwer sie zu jagen.
Dies gilt jedoch nicht für die neugeborenen Giraffenkinder. Mit ihren staksigen Beinchen können sie nicht so schnell wie ihre Mütter laufen und sind deswegen eine leichte Beute für Löwen. Doch wie wir bereits erwähnten, bleiben sie immer dicht neben der Mutter. Und diese verwendet die langen Beine dazu, mit tödlichen und harten Fusstritten das Giraffenkind zu verteidigen. Denkt nun mal ein Moment über diesen Punkt nach. Die Giraffe ist schließlich ein Tier, und Tiere verfügen über keine Vernunft und keinen Verstand. Und sie haben auch keine Gefühle wie Menschen. Es ist nur natürlich, dass euch euere Mutter schützt, denn sie handelt aus Liebe zu euch. Aber es ist verblüffend, dass Giraffen, die keinen menschlichen Verstand, kein Gefühl und Gewissen besitzen, bei Gefahr ihr Giraffenjunges verteidigen. Ebenso wie bei allen anderen Tieren gibt Allah auch den Giraffen ein, ihre Kinder zu verteidigen. Denn Allah ist unendlich barmherzig. In einem Quranvers wird folgendermaßen von der Barmherzigkeit und dem Erbarmen Allahs, des Schöpfers von uns allen berichtet:
Oder dass Er sie nach und nach hinrafft? Doch euer Herr ist fürwahr gütig und barmherzig. (Sure 16:47 – an-Nahl)
DIE RIESIGEN ELEFANTEN
Die Elefanten, die die größten Landtiere sind, teilen sich in zwei Arten: die afrikanischen Elefanten und die indischen Elefanten. Die afrikanischen Elefanten sind die größeren. Sie können bis zu dreieinhalb Meter hoch werden und ein Gewicht von sechs Tonnen erreichen. Die fächerähnlichen Ohren können zwei Meter lang und eineinhalb Meter breit werden. Wir können diese dreieinhalb Meter großen Tiere unmöglich zu Hause wie eine Katze oder einen Hund füttern.
Der größte Unterschied zwischen Elefanten und anderen Tieren besteht darin, dass sie einen Rüssel haben. In diesem, einem Wasserschlauch ähnlichen Rüssel befinden sich genau fünfzigtausend Muskeln. Ja, ihr habt richtig gelesen, ganz genau 50.000 Muskeln. Die Nasenlöcher befinden sich an der Spitze des Rüssels. Die Elefanten verwenden ihren Rüssel um Nahrung und Wasser ins Maul zu befördern, Gegenstände aufzuheben und natürlich auch zum Riechen. Der Rüssel hat die Fähigkeit, vier Liter Wasser aufzunehmen, das der Elefant trinkt oder sich auf den Rücken spritzt.
Mit dem Rüssel können Elefanten riesige Gegenstände tragen, aber auch eine winzigkleine Frucht pflücken, im Maul öffnen und deren Inneres essen. Es ist wirklich bewundernswert, dass sie mit ihrem riesigen Körper so zarte Tätigkeiten ausführen können. Manchmal wird der Rüssel auch als langer Finger benutzt, dann wieder als Trompete oder Lautsprecher.
Außerdem verwenden Elefanten ihren Rüssel beim Baden zum Wasserspritzen oder um Sand zu zerstäuben um ein Sandbad zu nehmen. Neugeborene Elefanten können ihren Rüssel noch nicht verwenden. Manchmal treten sie sogar auf ihren Rüssel und fallen hin, was Menschen sehr komisch finden. Doch der kleine Elefant hat sicher kein Vergnügen daran. Das Elefantenjunge bleibt bis zum 12. Lebensjahr bei seiner Mutter, die ihn sechs Monate lang den Gebrauch des Rüssels lehrt.
An beiden Seiten des Mauls tragen die Elefanten zwei lange und spitze Stoßzähne, die die Verteidigung erleichtern. Doch werden die Stoßzähne auch bei der Wassersuche verwendet, um Löcher in die Erde zu bohren.
Da die Elefanten sich von Pflanzenfasern ernähren, nutzen sich ihre Stoßzähne schnell ab. Unser Herr aber läßt an der Stelle eines jeden abgenutzten Stoßzahnes einen neuen Stoßzahn nachwachsen.
Ein erwachsener Elefant braucht täglich ungfähr 330 Kilo Pflanzen als Nahrung. Diese Menge entspricht sechs kleinen Strohballen. Elefanten müssen 16 Stunden am Tag essen.
Jetzt geben wir euch noch eine weitere interessante Informationen über Elefanten. Habt ihr eigentlich schon einmal darüber nachgedacht, wie sich dieses riesige Tier mit seiner dicken Haut erfrischt? Wie ihr richtig vermutet, versuchen die Elefanten sich mit Wasser oder Schlamm abzukühlen, da sie wegen ihrer dicken Haut nicht schwitzen können. Doch sie haben noch eine weitere Erfrischungsmethode: So verwenden sie z.B. ihre Ohren als Fächer um ihren Körper abzukühlen. Dabei sinkt auch in den dünnen Adern der Ohren die Temperatur und erfrischt somit den gesamten Körper.
Eine andere Eigenschaft der Elefanten ließ Jäger und Wissenschaftler lange Zeit rätseln. Dabei handelt es sich um das Knurren im Bauchs der Elefanten. Wenn der Bauch der Elefanten knurrt, entstehen sehr hohe Töne. Doch das Verblüffende daran sind nicht die lauten Töne, sondern die Tatsache, dass Elefanten diese kontrollieren können. Eigentlich stehen diese Geräusche in keiner Beziehung zu ihrer Verdauung. Mit diesen, im Bauch des Elefanten erzeugten Geräuschen stellen die Elefenten fest, wo sich ihre Freunde befinden. Aber noch interessanter ist, dass die Elefanten rasch still werden, wenn Gefahr droht, die Geräusche aber wiederkommen wenn diese vorbei ist. So können Elefanten über eine Entfernung von vier Kilometern kommunizieren.
Ein weiteres, die Wissenschaftler verblüffendes Thema ist der Zug der Elefanten. Diese riesigen Tiere mit ihren großen Ohren ziehen in der Trockenzeit immer auf dem gleichen Weg über weite Strecken. Interessanterweise räumen sie dabei unterwegs Abfall wie z.B. Äste zur Seite.
Elefanten leben über weite Gebiete verstreut, so dass eine perfekte Kommunikation unter ihnen sehr wichtig ist. Diese Kommunikation wird nicht nur durch den ausgebildeten Geruchsinn unterstützt, sondern auch durch ein Organ, das Allah an der Stirn des Elefanten schuf und das einen eigenartig rauhen, für Menschen unhörbaren Ton erzeugt. Mit diesem Organ unterhalten sich die Elefanten in einer geheimen und kodierten Sprache, die andere Lebewesen nicht verstehen können. Dieser Ton reicht über sehr weite Entfernungen und ist deshalb ideal für die Kommunikation weit verstreuter Tiere.

 

4- DIE WELT DER TIERE

DIE HIRSCHE, DIE WEGEN IHRER HÖRNER BERÜHMT SIND
Habt ihr jemals die Hörner eines Tieres angefasst? Wenn ihr es getan hättet, würdet ihr überrascht sein. Denn die ziemlich harten Hörner wachsen aus behaarter und weicher Haut. Das Horn könnt ihr mit eueren Nägeln vergleichen. Die Tatsache, dass aus der weichen Haut unserer Hände harte und glatte Nägel wachsen, mag euch alle zum Erstaunen bringen. Doch auch das Horn der Tiere wächst genau so wie unsere Nägel nur dass diese viel dicker, härter und größer sind.
Außer dem Rentier haben nur männliche Hirsche Hörner. Nach der Paarungszeit fallen diese ab und wachsen unmittelbar darauf erneut nach.
Während des Wachstums der Hörner sind diese mit einer samtähnlichen dünnen Schicht bedeckt. Sobald sich die Hörner entwickelt haben, werden die Adern dieser Schicht abgetrennt, so dass diese abstirbt. Nun kratzt sich das Tier die Haut durch Reiben von den Hörnern, und zuletzt erscheint der darunterliegende Knochen. Wenn die Hirsche sechs Jahre alt sind, endet die Entwicklung ihrer Hörner. Ab diesem Alter beginnen sich die Hörner zu formen. Länge und Form der Hörner, sowie die Anzahl der Verzweigungen ist von Tier zu Tier verschieden.
Vielleicht fragt ihr euch nun, warum denn die Hirsche Hörner haben. Diese sind für sie eine wichtige Waffe denn damit verteidigen sie sich gegen Feinde. Manchmal genügt es sogar, die Hörner zu zeigen, um den Feind in die Flucht zu jagen.
Der männliche Edelhirsch markiert sein Gebiet, indem er einen Stoff aus der Geruchsdrüse absondert und diesen überall in seinem Revier verteilt. Hier befindet sich auch seine Herde aus weiblichen Tieren, die er mit seinen Hörnern gegen Feinde verteidigt. Dringt ein anderes Tier in sein Revier ein, versucht er dieses mit lautem Brüllen oder mit den Hörnern stoßend zu verjagen.
Dadurch dass Allah die Hirsche mit Hörnern schuf, gab Er ihnen die Möglichkeit sich selbst und die Herde gegen Feinde zu verteidigen. Hätte Allah ihnen die Hörner nicht gegeben, würden sie wehrlos vor ihren Feinden stehen. Männliche Hirsche könnten ihre Weibchen nicht mehr verteidigen und deshalb auch keine Herde gründen. Gegenüber anderen wilden Tieren wären sie ohne Waffen.
Niemandem auf der Welt würde einfallen sich Gedanken zu machen wie: “Wenn doch manche Tiere auf dem Kopf ein hartes Ding aus verzweigten Knochen trügen, das den Tieren zur Verteidigung dienen könnte.” Doch auch wenn manchem solche Gedanken durch den Kopf gehen würden, könnte doch niemand etwas tun. Aber Allah, Der alle Lebewesen in bester Form erschuf, und die Bedürfnisse aller Lebewesen kennt, hat Hirschen und vielen anderen Tieren genau die Mittel zur Verteidigung gegeben, die ihnen von Nutzen sind.
Im Quran wird diese Wahrheit folgendermaßen mitgeteilt:
Sprich: "Wer ist es, in Dessen Hand die Herrschaft über alle Dinge liegt und Der beschützt, vor Dem es aber keinen Schutz gibt -falls ihr es wisst?" (Sure 23-88 – al-Mu’minun)
Wie auch in den folgenden Versen mitgeteilt wird, ist nur Allah der Beschützer aller Lebewesen.
...Und Dein Herr wacht über alle Dinge. (Sure 34:21 – Saba’)
...Und Allah wacht über alle Dinge. (Sure 4:85 – an-Nisa)

KANGAROOS AND THEIR POCKETS
Ihr könnt fragen: “Kann denn ein Tier überhaupt einen Beutel haben?” Aber es gibt wirklich eine Abteilung im Bauch des Kängurus, die Beutel genannt wird und in dem das kleine Känguru ernährt, beschützt und erzogen wird.
Das Kängurujunge, das seinen Kopf aus dem Beutel herausstreckt, sieht entzückend aus und veranlasst jedermann zu Erbarmen. Dieses kleine Tierchen verlässt den Uterus seiner Mutter schon mit einer Größe von nur einem Zentimeter, also noch bevor sich seine Organe entwickelt haben, und erreicht den Beutel nach einer dreiminütigen Reise.
Im Beutel der Mutter befinden sich vier verschiedene Zitzen. In einer dieser Zitzen befindet sich Milch, die von Konsistenz und Wärme her speziell für das Neugeborene zubereitet wurde. Die in den drei anderen Zitzen vorhandene Milch ist nicht für das neugeborene Kängurujunge, sondern für das etwas ältere Tier. Das Neugeborene wird erst in einigen Wochen die Zitze verlassen, an der es zuerst saugte, und sich einer anderen, seinem Alter entsprechenden Zitze zuwenden. Wenn es noch ein bisschen gewachsen ist, wird es wieder an einer anderen Zitze saugen.
Kinder, hier müsst ihr euch aber selbst einige Fragen stellen: Erstens; woher soll das nur ein Zentimeter große Kängurubaby wissen können, welche Zitze es wählen soll? Und wie hat die Mutter diese unterschiedlichen Milcharten in die jeweilige Zitze gesteckt? Überdies ist die Milch für das neugeborene Kängurukind wärmer als die Milch der anderen Zitzen. Und auch die enthaltenen Nährstoffe sind unterschiedlich. Wie nun hat die Mutter die Milch dieser Zitze erwärmt? Wie hat sie die unterschiedlichen Nährstoffe entsprechend dem unterschiedlichen Alter des Kängurukindes in die Milch gemischt?
Vergesst auf keinen Fall, es ist nicht das Känguru, das dies alles selbständig tut. Das Känguru hat wahrscheinlich gar keine Ahnung von der unterschiedlichen Milch in seinem Beutel. Und es kann auch unmöglich die Wärme der Milch in einer der Zitzen berechnen. Auch kann es nicht die jeweilige Milch in unterschiedlicher Weise produzieren. Es kann auch nicht wissen, in welcher Milch welche Nährstoffe vorhanden sind. Es ist nur ein Känguru, das so lebt, wie Allah ihm befahl. Unser unendlich erbarmender und allbarmherziger Herr hat die Milch in der jeweils besten Form an den jeweils besten Platz, nämlich in den Bauch der Mutter gesetzt.
Das neugeborene Känguru verbringt seine ersten sechseinhalb Monate ununterbrochen im Beutel. Während der folgenden acht Monate unternimmt es Ausflüge nach draußen und lebt danach immer außerhalb des Beutels.
Noch bevor das erste Känguru den Beutel verlassen hat, kommt ein zweites Kängurukind in den Beutel geklettert. Beide leben eine lange Zeit zusammen im gleichen Beutel ohne sich gegenzeitig zu schaden. Jedes Kängurukind saugt aus der passenden Zitze die für sein Alter am besten geeignete Milch. Aber woher weiß denn jedes Känguru, an welcher Zitze es zu saugen hat? Die Antwort ist ganz deutlich: Durch Allahs Eingebung, durch Seine Lehre.
Doch auch der Körper der Kängurus lenkt sicher euere Aufmerksamkeit auf sich: Der Körper des Kängurus ist eineinhalb Meter groß, sein Schwanz einen Meter lang. Eine Kängurufamilie kann mit einem Mal eine Strecke von acht Metern zurücklegen, weil die Hinterbeine groß und stark sind. Hüpfen sie ganz schnell davon, dann bewahren sie ihr Gleichgewicht mit dem starken und großen Schwanz. Was meint ihr, ob die Füße der Kängurus wohl zufällig so groß geworden sind? Oder haben ihre Mütter berechnet, dass sie große Füsse brauchen, um leicht springen zu können? Natürlich nicht. Nichts geschieht zufällig. Allah, Der alles entsprechend den Bedürfnissen der Lebewesen schuf, hat auch das Känguru ebenso wie alle andere Tiere in bester Form erschaffen.

DIE SCHLAFMÜTZEN: KOALABÄREN
Wenn wir von Koalabären sprechen, erinnern wir uns an ein liebliches Tier mit grauem Fell, das mit Armen und Beinen den Stamm des Eukalyptusbaumes umarmt. Ein Koala sieht auch wirklich lieb aus. Inzwischen wollt ihr wahrscheinlich gerne wissen, warum wir die Koalas als Schlafmützen bezeichnen. Hier ist die Antwort: Sie schlafen täglich 18 Stunden!
Hände und Füße der Koalas wurden so erschaffen, dass sie den größten Teil ihres Lebens auf Eukalyptusbäumen verbringen können.
Der Koalabär kann mit seinen langen, geschickten Armen, seinen scharfen Krallen und seinen kräftigen Händen ganz schnell auf Baumstämmen herumklettern. Die ersten zwei Zehen an den Vorderfüßen dieser Tiere sind getrennt von den folgenden drei Zehen, so dass man im Vergleich zu unseren Händen sagen kann, sie haben zwei Daumen. Auch die Daumen der Hinterfüße sind getrennt angebracht, doch haben diese keine scharfe Krallen wie die restlichen vier Zehen. Diese, von den restlichen Zehen unterschiedlichen Daumen ermöglichen es den Tieren, kleine Äste zu greifen. Die Koalabären halten sich an Bäumen fest, indem sie ihre Krallen wie einen Haken in den weichen und glatten Stamm der Bäume stechen. Mit ihren vier Füßen können sie, ebenso wie wir einen Stock fassen, die Äste der Bäume leicht greifen und hinaufklettern. Dieser Körperbau ermöglicht es dem Koala auf den Bäumen zu leben.
Obwohl die Koalabären als Faulenzer bekannt sind, können sie sich schnell auf den Bäumen bewegen und sogar über eine Entfernung von einem Meter von Ast zu Ast springen. Der weibliche Koala gebärt alle zwei Jahre ein Baby und trägt es wie das Känguru in einem Beutel. In den ersten Lebensmonaten bleibt das Baby im Beutel seiner Mutter und lebt danach bis zum Alter von einem Jahr auf dem Rücken seiner Mutter. Natürlich lebt die Mutter nirgend woanders als auf den Eukalyptusbäumen. Dies liegt daran, dass sich die Tiere mit den Blättern dieser Bäume ernähren. Aus diesem Grund treffen wir Koalabären nur auf einem einzigen Kontinent an, nämlich in Australien, wo auch die Eukalyptusbäume wachsen.
In Australien gibt es mehr als 600 verschiedene Arten von Eukalyptusbäumen. Doch die Koalas leben nur auf 35 Arten. Der Eukalyptusbaum ist für die Tiere nicht nur ein Heim, sondern auch ein wichtiges Nahrungsmittel. Es wäre sicherlich nicht falsch zu sagen, dass Eukalyptusblätter nahezu ihr Hauptnahrungsmittel sind.
Andererseits unterteilen sich die Koalas wiederum in viele Arten. Jede Art ernährt sich von anderen Eukalyptusblättern. Wenn ihr einen Koalabären an einen anderen Ort bringt, müsst ihr auch die Eukalyptusblätter mitnehmen, die der Koala gerne frisst. Ein weiterer Grund dafür, weshalb der Koala nur auf den Eukalyptusbäumen lebt ist die Tatsache, dass er sich auf dem Erdboden schwer fortbewegen kann.
Der Eukalyptusbaum ist gleichzeitig der Baum, aus dessen Stoffen der Eukalyptusbonbon hergestellt wird. Die in den Blättern befindlichen Stoffe sind giftig und gefährlich für andere Tiere, nicht aber für Koalas. Dieser kaut die Blätter zuerst mit den Zähnen, bevor er sie hinunterschluckt. Der schädliche Stoff aus den Blättern wird im Körper des Koalas, d.h. in seiner Leber gereinigt und aus dem Körper ausgeschieden. Dieses Nahrungsmittel, das schädlich für andere Lebewesen ist, schadet durch Allahs Willen den Koalas nicht. Deswegen kann ein Koalabär problemlos täglich ein Kilo giftige Blätter fressen. Zudem nehmen die Koalas auch das notwendige Wasser vor allem durch die Eukalyptusblätter auf. In bestimmten Jahreszeiten bestehen nämlich zwei Drittel der Blätter aus Wasser, so dass ein Koala monatelang ohne Wasser und nur von den Blättern leben kann. In den Baumwipfeln der Eukalyptusbäume ist es sehr windig und kalt. Deswegen haben die Koalas ein dickes Fell das sie warm hält.
Die Harmonie zwischen der giftigen Pflanze und dem Tier zeigt uns, dass Koalas und Eukalyptusbäume vom gleichen Schöpfer erschaffen wurden. Dieser Schöpfer, Der alles, was Er schuf, perfekt erschaffen hat, ist ganz gewiss Allah, Der Herr aller Welten.

WUNDERBARE GESCHÖPFE II - DOKUMENTE ZUR TATSACHE DER SCHÖPFUNG

WUNDERBARE GESCHÖPFE III - DOKUMENTE ZUR TATSACHE DER SCHÖPFUNG

DIE MENSCHEN KÖNNEN NUR MIT DER LIEBE ZU ALLAH BEHAGLICHKEIT FINDEN
KONFERENZEN MIT DEM THEMA ''DER NIEDERGANG DER EVOLUTIONSTHEORIE UND DIE WAHRHEIT DER SCHÖPFUNG'' IN BERLIN - DEUTSCHLAND, AM 17-18 APRIL, 2010 KONFERENZ MIT DEM THEMA ''DER NIEDERGANG DER EVOLUTIONSTHEORIE UND DIE WAHRHEIT DER SCHÖPFUNG'' – 28 MAI. 2010, DARMSTADT

Konferenz mit den Themen ''Die Wunder des Quran'' und ''Prophet Jesus (as) und der Mahdi (as)'' - 24.11.2010 - Ansbach Ansbach -''- 24/11/2010) Mucize Quran''and''Prophet İsa (as) ve Mehdi (as Konferansı ile theme''The

DER PROPHET JOSEPH

WUNDER DES GEHIRNS: RIECHEN UND SCHMECKEN

DIE LÖSUNG ALLER PROBLEME: DIE WERTE DES QURAN

BIOMIMETRIE: TECHNOLOGIE IMITIERT NATUR

DER ISLAM: DAS LICHT, DAS DIE WELT ERLEUCHTET

DAS GEHEIMNIS DER PRÜFUNG

DIE BLUTIGE GESCHICHTE DES FASCHISMUS TEIL I

DER PROPHET MOSES (A.S) UND DIE BUNDESLADE

FOSSILIEN STÜRZEN DIE EVOLUTIONSTHEORIE

DIE WUNDER DES QURAN - 4

DIE WUNDER DES QURAN - 3

DIE WUNDER DES QURAN - 2

DIE WUNDER DES QURAN - 1

EINE WELT AUS EIS

DER WUNDERBARE PLANET 1: Beweise Der Schopfung Auf Der Erde

WANDERNDE TIERE - FÜR KINDER 8

TIERE DIE SICH VERSTECKEN KONNEN - FÜR KINDER 7

TIEFES NACHDENKEN

Die Mehrheit der Menschen benutzt ihre Denkfähigkeit nicht so, wie sie es könnte. Der Zweck dieses Dokumentarfilms ist es, die Menschen aufzufordern, so zu denken, wie es angemessen wäre, und sie bei Ihren Bemühungen dabei zu unterstützen.

LIEBE UND ZUSAMMENARBEIT UNTER DEN LEBEWESEN

Einigkeit… Solidarität… Selbstlosigkeit… Aufopferung … Jeder möchte diese Attribute besitzen… Dieser Dokumentarfilm befasst sich mit Sozialverhalten. Doch die Stars dieses Films sind keine Menschen...

ALTRUISMUS IN DER NATUR

In diesem Film werden Sie ein wunderbares, von Allah in den Lebewesen hervorgerufenes Gefühl mütterlicher Liebe und der Selbstaufopferung sehen, das Mütter für ihren Nachwuchs hegen, und Sie werden Zeuge eines der größten Beweise der Schöpfung in der Welt werden...